Der Pilot
Er fliegt im Immerblau umher,
Wo Sonnen ihn erwarten.
Erst steigt er hoch, dann landet er,
Um bald darauf zu starten.
Und wieder fliegt er hoch und weit
Und sinkt bewundert nieder.
Dann fliegt er in der gleichen Zeit
Zurück und landet wieder.
Dann startet er und fliegt und sinkt,
Um schleunigst abzuheben,
Worauf erneut die Landung winkt.
Ein Traum von einem Leben.
Aus dem Buch von Thomas Gsella „Nennt mich Gott“ (Schönste Gedichte aus 50 Jahren)
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Die Jugendarbeit des LSC Babenhausen ist legendär. Schon mit Puppen können die Eltern der künftigen Kunstflug Europameister unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen üben. Untersuchungen in den USA haben nämlich ergeben, dass Kinder und Jugendliche die ständig in der Luft sind zwar Amok fliegen aber keine pensionierten Lehrer in U-Bahnen schlagen können.
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Während des letzten Altstadtfestes 2009 hat der LSC neben leckeren Fischbrötchen und hübschen Stewardessen mal wieder für ein Highlight gesorgt und und im Rahmen einer Tombola die Babenhäuser und ihre zahlreichen Gäste aus dem In- und Ausland (Frankreich) raten lassen wieviele Mitglieder der Luftsportclub Babenhausen hat. Wer die genaue Zahl wußte, durfte mit einem Motorsegler nach Frankfurt fliegen, einmal um die Commerzbank kreisen und mit Begleitschutz eines Tornadojägers der Luftwaffe zurückfliegen. Entgegen der landläufigen Meinung, dass der Verein 200 Mitglieder hat, davon nur 6 Mitglieder aus Babenhausen, hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass der LSC 25196 Mitglieder hat, davon allein 16856 aus Babenhausen, was rein rechnerisch bedeutet, dass so gut wie jeder Babenhäuser Mitglied im Luftsportverein ist! Das wissen die Wenigsten. Gewonnen hat übrigens Frau Trude Z. aus X., auf dem Foto kurz nach der Landung. Leider mußte Sie sich nach dem Flug in psychiatrische Behandlung begeben.
Einige kritisieren immer wieder, dass wir nur herumnörgeln ohne Alternativen zu benennen, was ein Pilot oder eine Pilotin in seiner oder ihrer Freizeit machen soll, wenn er oder sie einmal nicht mehr fliegen will oder nicht mehr fliegen darf. Das ist gewiss nicht einfach. Viele fallen in ein tiefes Luftloch. Die meisten sind unfähig ein normales Leben auf dem Boden zu führen. Damit dies nicht passiert geben wir auf dieser Seite in unregelmäßigen Abständen Tipps für ein Leben nach dem Flug.
Tipp Nummer 1: Suchen Sie sich ein neues Hobby, z.B.
Kopf in den Sand stecken.
Dies ist ein Hobby, das den meisten entgegenkommt. Die Vorteile liegen auf der Hand. Sie verbessern ihre CO2 Bilanz und im Gegensatz zum Fliegen stören Sie nicht ihre Nachbarn. Nachdem Sie nach einigem Üben in der Lage sind die Luft über mehrere Stunden anzuhalten, können Sie sich mit dieser neuerworbenen Fähigkeit in einem fairen Wettstreit mit anderen Ehemaligen messen und die dabei eingesparten CO2 Emmissionen anschließend an einen Energiekonzern ihrer Wahl als Verschmutzungsrechte verkaufen. So macht das Hobby Spaß und bessert nebenbei sogar das Haushaltsgeld auf.
Tipp Nummer 2: Basteln mit Vereinsmitgliedern, z.B.
Basteln wie Erich Mielke
Speziell in der dunklen Jahreszeit, wenn der Regen monoton auf das schon lange geschlossene Cockpit prasselt, kann man in geselliger Runde im Vereinsheim vor dem PC zusammenkommen und lustige Namen wie Gerd Hauser oder Karin Wörther in die Suchmaschinen eingeben. Sie werden sehen, dass die Suchergebnisse alle Erwartungen übertreffen. Auch wenn man das eine oder andere vielleicht nicht gleich versteht, wie..."Un strapminzt schickt da ulten schickt da hülten seiner hürt, un strappen mit da seiner, da hüsen seiner hült! Sackta woun! Pfuck! Dito!" so kann man sich an Hand dieser Geheimsprache doch einiges zusammenbasteln. Anschließend wird die Uno, Nordkorea, die AOK Hessen und fast alle Parteien über den Inhalt informiert. Sie werden sehen, die Wirkung ist grandios. So macht das Basteln Spaß und damit können Sie auch bei den Enkeln punkten.